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Konzertberichte
Gut, dann will ich euch meine Erfahrungen vom Konzert in Wien nicht vorenthalten und so fang ich gleich mal an:
Nach dem ich bis 18 Uhr gearbeitet hab und wegen einer Minute meine Schnellbahn verpasst hatte, durfte ich quer durch Wien fahren bis ich endlich an der Location ankam. Juhuuuu, die Freude war groß und so genoss ich noch schnell die letzten Minuten in der Kälte mit einem Bier, bevor ich die „heiligen Hallen“ der Szene betrat um mich dort in das erwartende Getümmel zu stürzen. Also ging ich nach dem letzten Schluck auch gleich an die Kasse und legte meinen Perso hin und meinte: „Ich stehe auf der Gästeliste“. Begierig wartete ich auf meine Karte, doch alles was ich bekam war ein „Tut mir Leid, Sie stehen nicht auf der Liste!“. Ich natürlich total geschockt und mit zitternden Knien stand ich da. Erstaunlicherweise hatte ich in der Nacht vor J.B.O. eine ähnliche Vorahnung. Nach dem ich dann wieder klar denken konnte, meinte ich nur, dass es nicht sein könne, da ich vom offiziellen J.B.O. Forum kommen würde. Daraufhin habe ich glaube mit drei verschiedenen Leuten der Szene Crew geredet, bis sich jemand gefunden hatte, welcher mir helfen konnte. Anscheinend hat es sich um einen Fehler gehandelt und ich habe meinen Stempel bekommen. Also stürmte ich fast schon rein, da ich Angst hatte mir nicht einmal mehr was an der Bar holen zu können vor Überfüllung. Und auch hier lag ich wieder mal total daneben: Vereinzelt standen einige Fans rum und nippten an ihrem Wässerchen. Aber jedem das seine und da das Konzert ausverkauft war, bestand ja noch die Hoffnung, dass die meisten Fans einfach nur auf Grund verspäteter öffentlicher Verkehrsmittel noch nachkommen würden. Ich meine, seien wir mal ehrlich, das kommt in Wien ja nicht all zu selten vor.
Also lies ich mich nicht aus der Ruhe bringen und erwartete voller Freude die Nachricht von der Crew, wann ich denn endlich das Interview führen kann. Ich war so aufgeregt, dass ich einen Bacardi Cola nach dem anderen getrunken habe und dann und wann mal schnell ein Foto von der Vorband geschossen hab. Hmmm, aber es sollte wohl nicht sein und so begann J.B.O. ohne vorhergehendes Interview. Ist ja nicht weiter schlimm, es gibt ja noch ein danach. Also ließ ich mir die Stimmung nicht vermiesen und hab fleißig Fotos in einem sehr, sehr kleinem Fotograben für euch gemacht. „Im Verkehr“ lies ich mich auch nicht davon abhalten, ab und an mal lautstark mitzusingen um dann während dem „Kuschelmetal“ den Platz zu wechseln. „I don’t like Metal, I love it“ machte dann seinem Namen alle Ehre. Wien erwachte und so blieben trotz der Aufforderung „Geh mer halt zu Slayer“ alle bei J.B.O. Nun, die ersten Minuten waren also geschafft und so folgte auch schon nach kurzer Einführung „Sex Sex Sex“, was sich für viele als „Raucherpause“ offenbarte, da man leider im Konzertbereich nicht rauchen durfte, was trotz Verbot manche nicht störte, aber da ich ein braves Menschlein bin, habe ich mich an die Bar gestellt und auch mir eine kurze Pause gegönnt. Denn wenn wir mal ehrlich sind, ist die Zusammenstellung von Schweiß und Sauerstoffmangel nicht gerade sehr angenehm. Aber zu der Hymne aller Liebenden „Ich liebe Dir“, war ich wieder mittendrin, statt nur dabei und folgte den Liebeschören. Über „Das Eine“ bis hin zu „Rock Muzik“, spielten die Verteidiger noch „1001 Nacht“ und „Dio in Rio“. Ich habe mir in dieser Zeit einen super Platz gesucht: Linke Seite außen, welcher mir auch stets freigehalten wurde, an dem es Sauerstoff gab und ich jederzeit schnell Eine rauchen sowie Nachschub holen konnte. Danke den zwei langhaarigen schwarzen Metallern.
Aber kann mir einer sagen, ob die Wiener den Unterschied zwischen Vito und Hannes nicht kennen? Auf Hannes „Danke, Wien!“, folgte stets ein „Bitte, Vito!“. Aber es ist ja nicht verwunderlich, wenn wirklich so viele neuen Fans den Weg in die Szene gefunden haben, denn es waren einige neue „Verteidiger“ anwesend, welche sich vom rosa Blödsinn hinreißen ließen. Ich denke, dann kann man den Fehler verzeihen, ABER für alle alteingesessenen Fans „Schämt euch!!!“. Aber dieser Frust war schnell vergessen, als Hannes, Vito, Wolfram und Ralph „Bolle“ anspielten und wir alle wieder gemeinsam im Chor Bolles Werdegang besingen konnten. An dieser Stelle sei natürlich auch das hammerstarke Drumsolo von Wolfram erwähnt…aber anders hätte ich es auch nicht erwartet. Und so lernten wir auch nach diesem Solo und ein paar neckischen Sprüchen auf der Bühne J.B.O. zu buchstabieren. Nach „Voll im Arsch“, war dann auch ich voll im Arsch und musste unbedingt Nachschub holen gehen und mich ein wenig abkühlen….Die Stimmung war einfach der Hammer und Wien ging endlich aus sich raus, aber so was schafft wohl nur J.B.O. Nichts desto Trotz gönnte ich mir als stolzer Schwabe zu „Fränkisches Bier“ noch ein mal eine Pause. Ja, das habe ich gemacht *gg*. Und die hat sich bis „J.B.O.“ gezogen, das heißt ich hab „Bimber Bumber“ verpasst. Was nicht all zu schlimm war, denn man konnte das Konzert akustisch auch an der Bar genießen. Zu „Ein guter Tag zum Sterben“ hab ich dann wieder mein Plätzchen gesucht und mich an meinen Freund gekuschelt, der mir zu diesem Lied einen Hochzeitsantrag gemacht hat. Das muss Liebe sein *gg*! Sehr witzig fand ich aber die leuchtenden Augen aller Fans als die vier Jungs ihre erste Zugabe spielten „It’s raining Blood“. Da hieß es für mich: lautstark mit Grölen und ein bisschen Platz zum Tanzen suchen. Na ja, letzteres hab ich leider nicht gefunden, weil es wirklich total eng war. Also dann hier auch gleich mal die Bitte: Für den nächsten Auftritt braucht J.B.O. eine größere Location, ich würde ja das Ernst Happel Stadion empfehlen^^
Also wie gesagt, es war wirklich sehr, sehr eng. Man könnte schon sagen kuschelig und so machte ich zum Champignons Song wieder mal eine Pause. Ja, ich weiß. Ich mach viele Pausen, aber es war so heiß und so eng, also brauchte ich das. Außerdem ging mir zu oft der Nachschub aus. Ich denke, viele von euch werden das ja kennen^^ Aber da ich ja ganz genau wusste, was noch kommen würde, war ich zu „Verteidiger des wahren Blödsinns“ natürlich wieder an meinem alten Platz und genoss die letzten Minuten mit J.B.O., denn es war der Beginn der zweiten Zugabe und so fehlte nur noch eins - „Ein Fest“. Und mit einem letzten „Danke, Wien!“ – „Bitte, Vito“ verabschiedete sich die Band von ihren Fans, aber natürlich nicht ohne auf die Autogrammstunde und weiteren wichtigen Informationen hinzuweisen. Und leider muss ich euch an dieser Stelle auch sagen, es war so voll, dass ich beim Abholen meines Mantels einen blauen Fleck bekommen habe. Schon komisch: Zwei Stunden Party haben nur Müdigkeit und Sehnsucht nach dem nächsten Mal hinterlassen – fünf Minuten an der Garderobe stehen bedeutete blaue Flecken.
Und bevor ich es vergesse, auch wir haben das Geheimnis von Bolles Tod nicht erfahren. Die böse, böse Technik hat dies nicht zu gelassen und nun warten wir alle wohl bis zum 25 jährigen, in der Hoffnung das die Technik in fünf Jahren so weit ist, dass man Hannes trotz Mikroausfall verstehen kann *grins* Ich hoffe ja auch sehr, dass ich bis dahin dann auch mal ein Interview führen kann, denn dieses wurde mir verwehrt. Aber ich denke, nur aus organisatorischen Gründen, denn ich habe den Kerl von der Crew nicht mehr gefunden und er mich nach dem Auftritt wohl auch nicht (obwohl ich direkt an der Bar stand, da es relativ schnell leer wurde und ich die einzige war, mit unzensiertem rosa J.B.O. T-Shirt -> also nicht zu übersehen^^) und so bin ich dann um kurz nach Mitternacht heimgefahren und habe das Konzert daheim ausklingen lassen.
Bis zum nächsten Mal bei J.B.O. *freu*



conny
am 27.10.2009 um 06:18 Uhr | #
hey kuhl, danke für die ausführliche zusammenfassung
von wo bist du denn extra angereist??
danke für den hinweis zum titel v. It’s raining blood-mein bruder und ich hatten noch gerätselt was sie da wohl gröhlen hihi
ach ja bitte den wienern ned bös sein wegen der verwechslung der namen, ich glaube beim letzten konzert habens das noch ned gmacht(kann mi zumind. ned erinnnern gg) ich kannte es zumind. nur von youtube videos… und da auch nur die “danke vito” version-na egal, es war trotzdem sauuu geil, wenn du jbo mal persönlich interviewen darfst richte ihnen aus sie könnten locker größere locations füllen, wien liebt JBO!!!
Stephie (Profil)
am 27.10.2009 um 12:23 Uhr | #
*lach*...“extra” aus floridsdorf, jedoch musste ich auf grund meiner verpassten schnellbahn 1000 umsteigen *kotz*
und jaaaaaaa…es war echt gut…ich freu mich schon riesig auf das nächste konzert…ich wäre ja so gern in stuttgart dabei, da war mein erstes jbo konzert…*gg*