Unser Dschäibiporter Marc Schwellenbach hat nicht nur eine Reihe von Fotos gemacht beim Konzert am 15.05. in Lennestadt – auch einen Konzertbericht hat er abgeliefert 🙂

Auf geht’s ins Sauerland – um genau zu sein nach Lennestadt. Das knapp 30.000 Einwohner große Städtchen soll heute Abend Heimat des Orchesters sein. JBO Live – für mich das erste Mal. Auf dem Weg dorthin gibt’s kurz ‘nen Abstecher bei meinen Eltern. Wo ich denn heute Abend hinfahre will Frau Mutter wissen. Die kurze Antwort “JBO, Konzert” reicht aus um alte Erinnerungen bei ihr zu erwecken. “Ah… das sind doch die mit dem Arschloch T-Shirt das du neulich immer getragen hast”. Stimmt, neulich, vor 12 Jahren. Muss wohl zur Zeit von “Meister der Musik” gewesen sein.

Beim Betreten der Sauerlandhalle wird schnell klar, dass das T-Shirt wohl zeitlos ist. Es scheint, als wäre ich der Einzige der kein T-Shirt der Band angezogen hat. Ich bitte um Verzeihung. Der Fotopass vermittelt wohl den Anschein, ich sei offizieller “JBO-Mitarbeiter” oder ähnliches. Jedenfalls führt er dazu, dass gehäuft irritierte Gäste nach dem Sinn der zwei Bühnen fragen die sich Kopf an Kopf in der Halle gegenüber stehen. Dabei entstehen die wildesten Theorien. Werden HASSLIEBE (die Vorband) und JBO auf getrennten Bühnen spielen? Ist es eine Ersatzbühne falls bei der anderen alles zusammenbricht? Oder wird JBO gar zwischen den Songs durch einen unterirdischen Gang zur anderen Seite krabbeln um noch mehr Verwirrung zu stiften? Die Auflösung ist weniger spektakulär. Nach JBO spielten auf der zweiten Bühne wohl weitere Bands von denen ich aber auch bis nach der Autogrammstunde nichts mitbekommen habe. Egal. 

Pünktlich um 20 Uhr ging es dann mit HASSLIEBE los. Solider Deutschrock, einfach nach vorne raus, mit viel Herz und Melodien, die sofort ins Ohr gehen. Um es kurz zu machen: Das Debütalbum “Niemandsland” läuft auf der Rückfahrt in einem Stück durch und macht einfach nur Spaß. Als Anspieltipps seien neben dem Titelsong “Niemandsland” auch “Zusammenhalt” und “Mein letzter Wille” genannt.

 Rund 45 Minuten hatten HASSLIEBE Zeit um das Publikum auf ihre Seite zu ziehen und das ist mehr als gelungen. Die Halle war bereit für JBO. Schon früh kündigte sich das an, was ich erhofft hatte: Eine gute Mischung aus neuen Songs und Klassikern. Da musste jeder mit, egal ob JBO-erfahren oder Neuling. Und wenn dabei eines nicht gefehlt hat, dann war es Textsicherheit. Lennestadt erwies sich als würdiger Männer-(und natürlich auch Frauen-)Chor zur Verteidigung des wahren Blödsinns und lies Hannes’ Metalherz schmelzen. Belohnt wurde dieser Einsatz mit zwei nicht veröffentlichten Songs: “Danke für diese guten Drogen” und “Rammstein Raggea”. Auf der Bühne war klar wie man die Meute in Stimmung hält. Vito und Hannes haben jeden erdenklichen Sound aus ihren oft wechselnden Klampfen geholt, Ralph hat für ein fettes Fundament aller Songs gesorgt und Wolfram ein wahres Drum-Feuerwerk gezündet welches schließlich in seinem ausgedehnten Solo gipfelte. Die Backstage Crew hat dabei keine Möglichkeit ausgelassen um durch überraschende Showeinlagen noch mehr Partystimmung auf die Bühne zu bringen. Da tanzte z.B. der Seppel mit der Heidi und beim “Glaubensbekenntnis” wurde Pfarrer Vito, natürlich im entsprechenden Gewand, von Weihrauch schwenkenden Messdienern begleitet. Der Abend schien nie enden zu wollen und Lennestadt forderte eine Zugabe nach der anderen. Nachdem die letzten Töne verklungen waren zeigten sich die vier Herren in rosafarbenen Bademänteln und gaben am Merchstand mit Freude so lange Autogramme bis auch der letzte Fan versorgt war.

Toller Sound, tolle Stimmung, tolle Show, tolle Band, toller Abend. All dies kann man nur noch mit einem Zitat des Abends unterstreichen:

Danke Lennestadt – Danke Vito!

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