Unser Dschäibiporter in Regensburg – DJ Alf – hat uns seinen Konzertbericht und eine Menge Fotos vom Konzert zukommen lassen. Die komplette Sammlung seiner Fotos gibt es bei J.B.O. Fans.

Nach langem Warten ging es um 20.15 Uhr los (Die Vorband haben die meisten Besucher sowieso nur im Raucherbereich nebenbei mitbekommen).

Die Opener „I don’t like Metal”  und „Geh ma halt zu Slayer“ waren wie erwartet sofort zwei Bringer die die Stimmung im leider nicht ganz vollen Zelt anheizten. Ist ja auch schon lange her dass J.B.O. das letzte Mail in Regensburg waren (damals Kulturzelt am Hafen – Ich war dabei). Immerhin war es solange her, dass sich J.B.O. selbst nicht mehr erinnern konnten und diese Frage, nach der Erkenntnis, dass DJ BoBo eine Strafe Gottes sein könnte, mit dem Publikum diskutierten.

Dschäibiporter: Regensburg 05.05.2010
Dschäibiporter: Regensburg 05.05.2010
Dschäibiporter: Regensburg 05.05.2010
Dschäibiporter: Regensburg 05.05.2010
Dschäibiporter: Regensburg 05.05.2010
Dschäibiporter: Regensburg 05.05.2010

Es folgten „Bolle“, „Arschloch und Spaß dabei“ und „Gänseblümchen“ in gewohnt professioneller und erstklassiger Qualität.

Hannes und Vito bemühten sich sehr das vom Alter her äußerst unterschiedliche Publikum zu begeistern, was auch durchaus gelang. Man erkannte deutlich die Hardcore-Fans und die Nur-Mal-So-JBO-Hörer.

Nach „Ich liebe Dir“, „Das Eine“  (mit der Bitte Hannes nicht nur auf das körperliche zu reduzieren, weil er sich dann so „benutzt“ fühle J) folge der non CD-Track „Danke“, den die Hardcore-Fans (ja, auch ich) natürlich bereits auswendig kannten und auch super mitsangen. Schade dass dieser Track nicht auf CD veröffentlicht werden darf, aber wie Hannes so schön sagte: „Live können wir spielen was wir wollen!“ Ralph hielt sich leider mit Ansagen ans Publikum etwas zurück und Wolfram konnte man hinter seinem Schlagzeug kaum erkennen (Viele Mädels fragen sich: Wer war eigentlich der süße Background-Sänger beim ersten Lied – lol. Definitiv nach Mädchenschwarm Nummer 1 Vito der Mädchenschwarm Nummer 2), so übernahmen Vito und Hannes das Zepter beim „Leute anfeuern“.

Weiter ging es mit „Ein bisschen Frieden“, „Rammstein-Reggae“ (ein weiterer non CD-Track, der den Hardcore-Fans aber durchaus bekannt ist), „M.E.T.A.L. (inkl. einem gigantischen Schlagzeugsolo), „Fränkisches Bier“ und „Ich sag‘ J.B.O.“ . Alles erstklassige Partysongs mit Mitsing-Garantie (und der „Weltneuheit FunkmikroJ). Wie gut das Publikum drauf war konnte man auch an den Zugabeforderungen (die auch erfüllt wurden) nach dem hervorragenden Kotzgeräusch aus dem Background erkennen.

Als sich Vito dann die Akustik-Gitarre schnappte war Allen klar, es folgt der Überklassiker „Ein guter Tag zum Sterben“ = Mitgröhlen pur.

Bei „Verteidiger des Blödsinns“ wurden dann doch eklatante Textschwächen vor allem der jüngeren Fans klar, die man beim Singen deutlich bemerkte. Die älteren Fans rissen in diesem Fall das Ruder noch rum, die diesen der Text dieses absoluten J.B.O.-Klassikers durchaus geläufig war. Aber spätestens bei „J.B.O.“ was als letzter regulärer Song angekündigt wurde, waren alle wieder im Boot und sangen was das Zeug hielt. Was von J.B.O. mit dem üblichen „Danke Regensburg“ und der Antwort des Publikums „Danke J.B.O.!“ wie so oft während des Konzertes honoriert wurde.

Als Zugabe gab es dann noch einen Mix aus „Gimme Dope Joanna“ und „Kuschelmetal“, also einfach Power bis zum Ende. Da es noch nicht ganz 22 Uhr war (ja, in Regensburg muss man um 22 Uhr mit Konzerten aufhören – Regensburg eben) und das Publikum noch weitere Zugaben forderte wurde mit „Eine Fest“ (da war wieder der Mächenschwarm2 – Der Backgroundsänger mit der Mitsing-Tafel EIN FEST…) das Konzert würdevoll beendet. Beim letzten Song wurde dann auch noch ein riesiger Schriftzug „J.B.O. aufgeblasen, der den armen Schlagzeugen ganz verschwinden ließ.  J.B.O. verneigten sich dann noch wie es sich gehört vor dem Publikum und bedankten sich dann noch zur spacigen Star-Trek DS9-Melodie mit ein paar, ins Publikum geworfenen, Sammlerstücken – wie man es eben von guten Konzerten kennt.

Sehr schön war, dass anschließend die Band noch in rosa Badeanzügen zur Autogrammstunde für die Fans bereit stand.

Fazit:

Ein super Konzert mit „Gute-Laune-Garantie“. Auch wenn J.B.O. nicht mehr ganz die Power von vergangenen Jahren haben, aber auch die J.B.O.-Jungs werden eben älter und auch das Publikum tat sich auch manchen Stellen schwer.

Schade nur dass ein Klassiker wie „Schlaf Kindlein Schlaf“ nicht den Weg ins Programm des Live-Auftrittes schaffte.

Nichts desto trotz:  J.B.O. – einfach hammergeil und ein Muss für Leute die auf guten Party-Rock, bzw. Party-Metal stehen. Bitte braucht nicht wieder so lange um nach Regensburg zu kommen – wir vermissen die Rosa Armee Fraktion.

Um die Wartezeit zu verkürzen haben sich doch einige Fans mit J.B.O.-Fanartikeln eingedeckt, sogar ich habe mein geliebtes „Arschloch und Spass dabei“-Shirt, welches ich schon beim ersten Konzert ergatterte und bis zum Auflösen des Shirts trug, wieder erstanden.

FOREVER J.B.O.

 

Nette Randbemerkung:

Durch das unsägliche Rauchverbot gibt es nun anscheinend einen neuen Trend:  „Wir gehen während des Konzerts mal schnell eine Rauchen“ – eigentlich schade, weil man doch was verpasst und sich immer wieder Leute einfach durchdrängeln.

 

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